EST Podcast

EST 102: eBundesliga mit Aykut Özbey

Letztes Jahr wurde in Österreich die eBundesliga ins Leben gerufen mit vollem Erfolg. Wir wollen heute aber wissen wie genau es hinter den Kulissen abgelaufen ist. Dafür haben wir Aykut “Icouldplays” Özbey zu uns in den Podcast eingeladen.

Er hat die eBundesliga erfolgreich gecastet und natürlich dadurch auch tiefere Einblicke erhalten können. Diese Erfahrung wird er mit uns in der heutigen Episode Teilen. Auch sprechen wir über die Entwicklung des Esport in Österreich.

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EST 101: Geschichten aus dem Esport mit Bonk

Mit diesem neuen Format genannt „Geschichten aus dem Esport“ wollen wir euch noch weiter hinter die Kulissen eintauchen lassen. Oft werden uns nur die Sonnenseite präsentiert und was eigentlich nicht ganz rund läuft wird verschwiegen.

Für die Erste Episode des neuen Formates habe ich einen ganz besonderen ganz bei mir im Podcast. Er ist definitiv nicht auf den Mund gefallen und hat schon sehr viel im Esport erlebt. Markus „Bonk“ Bonk Geschäftsführer von Ad Hoc Gaming und Gründer des Teams Mysterious Monkeys wird uns heute tiefe Einblicke in den Esport Alltag geben so wie ihr es noch nie gehört habt.

Um Streit vorzubeugen werden keine Namen im Podcast genannt. Wenn ihr in den Kommentaren darüber diskutieren wollt könnt ihr dies gerne tun. Lasst uns euer Feedback in den Kommentaren da damit wir sehen ob euch das neue Format gefällt. Viel Spaß beim anhören. 🙂

EST 100: Die Entwicklung des Esport in Österreich

Esport ist nicht nur in Deutschland, USA oder in Korea groß. Nein, auch in Österreich gibt es eine kleine, aber sehr aktive Szene. Allen voran schreitet Austrian Force, die ursprünglich ein einfacher Multigaming-Clan waren. Sie haben sich über die Jahre zum größten Esport-Verein in Österreich mit über zweihundert Mitgliedern hochgearbeitet.

Mit dem Telekommunikationsunternehmen A1 wird nun eine Liga in Österreich aufgebaut. Die Hoffnung, die dahinter steht ist natürlich, dass der Esport in Österreich für ein große Publikum zugänglich gemacht wird. Damit möchte man den Boom, der auf der internationalen Ebene deutlich spürbar ist, auch nach Österreich schwappen lassen.

Esport in Österreich heute

Ende 2017 ist der österreichische Esport an einem Punkt angelangt, um mit der Community und mit großen Konzernen den nächsten Schritt zu gehen. Große Firmen haben sich vernetzt, ebenso auch die sehr aktive Community, die in Österreich den Esport vorantreiben will.

Gemeinsam wird nun daran gearbeitet, etwas Großeres aufzubauen. Die A1 Liga, die ein von der ESL erprobtes System nutzt, ist dabei wohl die beste Chance für den Esport in Österreich Fuß zu fassen. A1 hat mit seiner Liga eine große Vorbildrolle für andere große Unternehmen eingenommen. Nun da dank der A1 Liga ein Schwall an sehr guten Teams aus Österreich hervorgekommen ist, trauen sich immer mehr Firmen in den Esport und Esport-Vereine zu investieren.

Ein langer Weg

Es gibt jedoch immer noch einen enormen Aufklärungsbedarf. Oft hat der Esport mit Anfeindungen von konservativer Seite zu kämpfen. Doch besteht diese Problematik in noch vielen anderen Ländern. Austrian Force gibt sein bestes, um möglichst viel aufzuklären. Noch ist der Esport nicht sehr bekannt, doch sobald mehr Anerkennung erkämpft wird, kann er in Österreich noch rasanter wachsen als jetzt schon.

Austrian Force geht sogar in Schulklassen, um Klischees aus der Welt zu schaffen. Denn neben ernster Kritik, muss die Szene auch viel Spott erdulden. Mit guter Öffentlichkeitsarbeit wie beispielsweise Charity-Events soll das Image deutlich aufgepeppt werden.

Etwas Neues auf altem Fundament

Obwohl Österreich deutlich weniger Einwohner als Deutschland hat, gibt es dort mehr Esport-Vereine. Das liegt einerseits daran, dass es einfacher ist in Österreich einen Verein zu gründen. Der Hauptgrund liegt jedoch wohl darin, dass Österreich zur Zeit der LAN-Partys ein Vorreiter war. Diese vielen kleinen LAN-Gruppen haben sich zu Vereinen zusammengeschlossen.

Von 2000 bis 2008 war Österreich seiner Zeit weit voraus mit der Alpenliga für Counter-Strike 1.6. Diese war damals vergleichsweise sehr groß und hat viele kleinere Vereine und Teams hervorgebracht. Leider verlief es dann im Sand, als die Verantwortlichen weniger Zeit hatten und man die Nachfolgersuche schleifen ließ.

Mit der neuen Esport-Welle werden all die alten Strukturen, die vor nun zehn Jahren einschlummerten, zu neuem Leben erweckt. All die Vereine, Clans und Ideen von vor zehn Jahren existieren noch immer und werden österreichischem Esport zu neuem Glanz verhelfen.

Wollt Ihr mehr über Austrian Force wissen? Dann folgt ihnen auf

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EST 99: „Esport heißt gemeinsame Ziele erreichen“ – Michael Schorr

Wer im Esport Erfolg haben möchte, muss sich auf mehr Arbeit als bei einem konventionellen Job einstellen. Das haben uns in fast 100 Episoden Esport-Talk unsere Gäste immer wieder vermittelt. So weit, so gut.

Auch unser heutiger Gast schließt sich diesem Tenor an. Doch selbst im Vergleich zu vielen Kollegen, legt dieser Mann hier noch eine Schippe drauf. Die Rede ist natürlich von niemand geringerem als Michael „Michai“ Schorr. Der 27-Jährige ist der Managing Director von Wind and Rain. WaR ist eine junge Esport-Organisation, die vor nicht einmal einem Jahr in LoL durchgestartet ist und die LCS knapp verpasste.

Viele Eisen im Feuer

Michael ist schon beinahe seit 2009 im Esport aktiv. Damals hat er sich noch ganz klassisch einen eigenen Clan aufgebaut und machte sich damit einen Namen. Bevor er sich erst einmal zurückziehen musste, arbeitete Michael für die Playing Ducks. Dies sei eine schwierige Entscheidung gewesen, da das Team seiner Aussage nach „ein unendliches Potential hatte“.

Nach seinem Comeback betreute er die Mighty Midgets, die später von mouz übernommen wurden. Bevor er dann schließlich zu seinem aktuellen Engagement kam, gründete Michael noch die SUPA HOT CREW. Auch dieses Team musste er schweren Herzens aufgeben, wie ihr im Podcast erfahren werdet.

Neue Ufer

Zwar spielte Wind and Rain letztes Jahr in den Challengers, doch musste man sich auf dem letzten Meter geschlagen geben. Die Giants übertrafen WaR bei weitem mit ihrer Offline-Erfahrung. Daher überraschte es nicht, dass einige unerfahrenere Spieler, trotz starker Leistungen beim Training, bei den Summer Playoffs einen Aussetzer hatten.

Nach dem Debakel musste nicht nur das Team, sondern auch die Organisation umstrukturiert und expandiert werden. Aus diesem Grund werden heute auch andere Titel als LoL bedient. StarCraft 2, Heartstone, Overwatch und PUBG ergänzen nun das Portfolio.

Wohin die Reise 2018 hingeht erfahrt ihr natürlich im Podcast. Wenn ihr noch mehr über Wind and Rain oder Michael wissen wollt, solltet ihr dem Team natürlich auf Twitter folgen.

EST 98: Die Zukunft der ESL Meisterschaft – EST Diskussionsrunde

Die ESL Meisterschaft begleitet uns schon viele Jahre, und schenkte dem Zuschauer und einigen Teams viele unvergessliche Momente. Doch ist das System nicht perfekt und verbesserungswürdig. Markus Bonk, der CEO von Mysterious Monkeys, Kevin Westphal, der CEO von Euronics Gaming und Stephan Barth, der stellvertretende Chef von ALTERNATE aTTaX, diskutieren.

Zurück zu den Wurzeln – Vom Cup zurück zur Liga

In den letzten Jahren gab es in der ESL ein Cup-System. Dies war ein Nachteil für die Teams, da diese sich bis zum Achtelfinale nicht auf auf ihre Kontrahenten vorbereiten konnten. Das Problem war für die Profis recht groß, obwohl es für die Zuschauer es sicherlich interessant  war, da es Cups mit vielversprechenden Turnierbäumen gab.

Nun wird auf das Ligasystem wieder eingeführt, welches deutlich interessanter sein wird. Es wird über einen längeren Zeitraum mehr Content zu sehen geben und mehr Dynamik unter den Teams entstehen. Auch werden die Teams sich aufeinander vorbereiten können, um interessantere Spiel abzuliefern. Insgesamt wird den Teams somit mehr Zeit auf dem großen Bildschirm gegeben.

ESLM Struktur – Sinnvoll neue Spiele zu integrieren?

Das implementieren neuer Spiele ist schwierig, da der Posten des Produktmanagers vor kurzem erst neu besetzt wurde und sich somit erst neu orientiert werden muss. Auch hinkt die ESLM im internationalen Vergleich hinterher. So wird die LCS zum Beispiel von RIOT selbst stark subventioniert, um den Esport besser aus der Sicht der Organisationen zu unterstützen. So wäre es vielleicht besser, dass die ESLM das, was sie momentan hat, in die eigenen Strukturen investiert, bevor sie mehr und mehr Spiele integriert.

Auch gibt es Probleme mit den Publishern von den Esport-relevanten Spielen. Immer mehr Publisher, wie zum Beispiel Ubisoft mit Rainbow Six: Siege Blizzard mit Overwatch und Psyonix mit Rocket League, bilden ihre eigenen Turniere abseits der ESL.

Daher wird es schwieriger Turniere ohne die Publisher abzuhalten, da diese sich wohl nur ungern Konkurrenz zu den eigenen Events heranzüchten. Blizzard ist hier ein Paradebeispiel, wenn es um kompromisslose Kontrolle der eigenen Marken geht. In der Overwatch League wurden viele Rahmenbedingungen vom Hersteller diktiert, die unter anderem auch einige Teams zum Rebranding zwangen.

Wenn ihr mehr zu den Teilnehmern erfahren wollt, folgt ihnen auf Twitter!

Markus Bonk

Kevin Westphal

Stephan Barth

EST 97: Sprout, das beste Beispiel für den Esport? – mit Chris Gellner

Momentan läuft das ELEAGUE Major in Atlanta für Counter-Strike: Global Offensive. Neben BIG, welches an diesem Wochenende spielt,  hielt auch das neue Team Sprout die deutsche Fahne hoch. Zwar hat es für ein Weiterkommen nicht gereicht, dennoch wollen wir uns das Potential der Organisation heute einmal anschauen.

Von Iguana zu Schalke zu Sprout

Vor diesem Hintergrund freuen wir uns, heute wieder einmal Chris “Patox“ Gellner im Podcast begrüßen zu dürfen. Chris ist mittlerweile Stammgast bei uns im Esport-Talk und berichtet immer wieder von seiner Entwicklung in der Szene.

Seiner Zeit gründete der junge Mann vom Jahrgang 1996 das Team Iguana Esports in League of Legends, welches auch eine ESL Meisterschaft gewann. Danach folgte ein kurzer Aufenthalt bei Alternate aTTaX , bevor er zu dem viel beachteten Team von Schalke 04 wechselte.

Beim Bundesligisten sah es zunächst so aus, als würde niemand das LoL-Team schlagen können, sodass es sich ohne Probleme für die LCS qualifizieren würde. Nach einer ungeschlagenen Saison wurde das Team jedoch übermütig, erinnert sich Chris, und bereitete sich kaum auf die letzte Hürde, die Mysterious Monkey vor. Diese besiegten Schalke dann auch mit einer schallernden Ohrfeige, da sie sich exzellent auf den Favoriten vorbereiteten.

Dies brachte weitere Entwicklungen ins Laufen, die mit Patox‘ Engagement bei Caseking und Sprout endeten.

Auf zu neuen Ufern

Schalke musste aus der Niederlage, die dem Verein eine LCS-Teilnahme Konsequenzen ziehen. Ganz in Bundesliga-Manier wurde Chris als Hauptverantwortlicher schließlich aus den Diensten der Knappen entlassen – die Differenzen zwischen ihm und dem Verein waren nicht zu überbrücken.

Heute ist unser Gast Business Development Manager bei Sprout und Marketing Manager bei Casekings Gaming & Esports-Abteilung.

Neben seiner Zeit bei Schalke, widmen wir große Teile des Podcasts seinen neuen Projekten. Wo wird die Reise für Chris und Sprout 2018 hingehen?

Wollt ihr mehr über Sprout und Chris wissen? Dann solltet ihr ihnen unbedingt bei Twitter folgen!

Patox auf Twitter

Sprout auf Twitter

EST 96: Hat FIFA das größte Mainstreampotential? – mit SVWW Bono

Wird der Esport den Fußball in Deutschland als beliebtester Sport bald ablösen? Noch klingt das nach Zukunftsmusik. Und wenn wir ehrlich sind, scheint gegen König Fußball noch kein Kraut gewachsen zu sein. Dennoch ist der elektronische Sport im Begriff in den nächsten Jahren rasant zu expandieren.

Und hier kommt eine der wichtigsten Schnittstellen zwischen dem Fußball und dem Esport ins Spiel: FIFA! Die aktuelle Version der Fußballsimulation zieht immer mehr Big Player an Land. Mehr und mehr Fußballvereine engagieren professionelle FIFA-Spieler, um in diesem Bereich fußzufassen.

Von SK Gaming zum SV Wehen Wiesbaden

Unser heutiger Gast ist niemand geringeres als Alexander Rauch, der euch vielleicht eher unter dem Nick „bono“ ein Begriff ist. Mit ihm reden wir über seinen langen Werdegang (immerhin ist bono schon jahrelang im Esport tätig) und wie es dazu kam, dass er sein SK-Trikot gegen das eines professionellen Fußballvereins wechselte.

Als erster und bisher einziger kompetitiver Gamer der Wiesbadener hat er nicht nur spielerisch eine repräsentative Funktion. Er hat mit dem Verein bereits seit längerer Zeit ein Konzept erarbeitet, wie man den elektronischen Sport beim SVWW integrieren kann und scheint dabei sein ganzes Herzblut in seine Arbeit zu stecken.

FIFA: Eine Marke mit Potential

Obwohl FIFA noch nicht mit den großen Drei, League of Legends, CS: GO und Dota 2 mithalten kann, was die Zuschauerzahlen angeht, ist bono der Meinung, dass der Titel das meiste Wachstumspotential bietet. Die Preisgelder werden seit einiger Zeit immer größer und es steigen immer mehr Vereine ins Geschäft ein. Von kleineren Clubs wie dem SVWW über Zweitligisten wie dem VfL Bochum oder Bundesliga-Teams wie dem VfL Wolfsburg oder Schalke 04, zeigen immer mehr Vereine Interesse am Esport.

Durch die Nähe zur realen Fußballkultur sieht Alexander die Möglichkeit, den Esport einer möglichst breiten Masse zugänglich zu machen. Im Gegensatz zu spielen wie League of Legends oder Counter-Strike, die meist sehr komplex sind (und wie das letztere auch sehr kontrovers in Deutschland), ist FIFA leicht zu begreifen, da es sich schlicht an einer Traditionssportart bedient, die eh schon von Millionen von Menschen gefeiert wird.

Wenn ihr mehr über Alexander wissen wollt, folgt ihm doch auf Facebook oder Twitter.

EST 95: „Wollen ESLM gewinnen.“ – SPG Alcaffee

Es weihnachtet schon sehr. Immerhin war gestern auch schon der zweite Advent. Passend haben wir für die League of Legends-Freunde da draußen ein ganz besonders Geschenk.

Niemand geringeres als Carsten ‚Alcaffee‘ Thiedig vom Team SPG eSports ist bei uns zu Gast und plaudert munter über Karriere, Einstieg und was wir für 2018 von ihm erwarten dürfen.

Am Anfang war der Spaß

Wie fast alle Progamer hat Carsten nicht mit LoL angefangen, um einmal sein Geld mit dem Spiel zu verdienen. Am Anfang stand einfach nur der Spaß mit seinen Freunden im Vordergrund, mit denen er zocken und trollen konnte. In unserem Gespräch hört man immer wieder raus, wie viel Freude der Midlaner an dem Spiel hat.

Wahlheimat SPG

Als Pro hat Carsten jetzt schon einige Jahre auf dem Buckel und hat in mehreren namhaften Teams gespielt. Zu seiner Teamhistorie gehören einige kleinere Teams, aber auch Größen wie die Mysterious Monkeys und Lioncast. Mit dem Schweizer Team SPG eSports (Swiss Prime Gaming) scheint er nun seine Wahlheimat gefunden zu haben.

Seit zwei Splits spiel er nun schon für das Team und ist vom Lineup begeistert. „SPG hat viel Initiative und ein gutes Roster gezeigt,“ erklärt Alcaffee seine Entscheidung für das Team zu spielen.

Kurs auf die Deutsche Meisterschaft

SPG hat sich in der aktuellen Saison der ESL Meisterschaft wacker geschlagen und fährt daher auch auf die Playoffs am 16. und 17. Dezember. Dort geht es zunächst gegen Wind and Rain (WaR), mit denen sie Punkgleich in der Tabelle aufliegen. Im Finale ginge es dann gegen Euronics Gaming (ESG) oder Mysterious Monkeys. Gerade ersterer Club scheint in dieser Saison extrem stark zu sein.

Doch Carsten fährt nicht zu den Finals, um mit einem vierten oder zweiten Platz zurückzukommen. Nein, unser Gast hat die feste Absicht, das Turnier klarzumachen: „Wir zielen auf den ersten Platz ab.“ Na, dann viel Glück, lieber Carsten!

Wollt ihr mehr über Alcaffee wissen? Dann folgt ihm doch bei Twitter! Auch den Account von SPG können wir euch nur wärmstens empfehlen!

EST 94: „Ein Jahr der Tiefschläge“ – ATN-Coach Arvindir

Wie hat der neue Patch in League of Legends das Meta verändert? Dies ist eine Frage, die uns im heutigen Podcast beschäftigt. Unser Gast ist niemand geringerer als Danusch ‚Arvindir‘ Fischer, seines Zeichens Analyst und Coach bei ALLTERNATE aTTaX. Der 22-Jährige hat bereits einige Jahre im Esport auf dem Buckel und kennt sich bestens in dem Spiel aus.

Ein zweites Standbein

Obwohl (oder gerade weil) er hauptberuflich im Esport arbeiten möchte, absolviert Danusch ein Studium der Business Administration. Nach wie vor ist es nämlich so, dass der Esport als Beruf eher unkonventionell ist. Daher ist ein zweites Standbein ein Muss, falls sich doch nicht alles wie gewünscht entwickelt.

Zudem kann er mit seinem Studiengang auch auf die Management-Ebene wechseln. Dem Esport möchte Danusch nämlich am liebsten erhalten bleibe. Und das trotz schwieriger Arbeitszeiten, die sich oft mit seinen Freizeitaktivitäten überschneiden.

Das neue Meta in League of Legends

An das neue Meta haben er und seine Teamkollegen sich bereits gewöhnt, erzählt uns Danusch. Der neue Patch scheint auf die Länge der Matches einen starken Einfluss zu haben. So seien diese kürzer geworden, da Basis-Resistenzen gekürzt und der Damage-Output nach oben geschraubt worden seien. Will Riot damit das Spiel wieder attraktiver machen und somit die überlangen Series etwas schneller machen?

2017 war kein gutes Jahr

Danusch gebührt auch großes Lob dafür, dass er so schonungslos über die Misserfolge seines Teams in diesem Jahr berichtet. Abgesehen von der Comic Con in Linz habe man einfach nicht mehr zu alter Stärke zurückgefunden. Während unser Gast mit seinem Team Iguana eSports, welches später von Alternate aufgekauft wurde, 2016 noch die ESL Meisterschaft gewinnen konnte, blieben ähnlich Erfolge aus.

Das ist eine frustrierende Situation und Danusch erklärt uns, wie er mit dem Leistungsdruck zurechtkommt. Denn noch ist nicht alles verloren: Für 2018 wurden die Verträge des Teams verlängert.

Ihr könnt Arvindir auch bei Twitter folgen!

EST 93: Neuer LoL-Patch stellt Balance auf den Kopf – mit Kirito

In League of Legends scheint momentan eine Welle der Veränderung einzugehen. Vor kaum einer Woche erst zerschmetterte SSG die Träume von SKT, die Worlds zum dritten Mal hintereinander zu gewinnen. Jetzt stehen der Szene neben diesem symbolischen Wechsel auch gleich noch mehr Neuerungen ins Haus.

Das beliebte Riot-MOBA hat ein komplett neues Runensystem spendiert bekommen. Dieses stellt die Balance zur Zeit auf den Kopf und bringt somit frischen Wind in die Szene.

Was spielt ein Pro?

Wir freuen uns heute David Koppmann begrüßen zu dürfen, der euch vielleicht eher als Kirito bekannt ist. Er spielt für ATReSports als Top-Laner und möchte als Progamer so richtig durchstarten. Noch hat er nebenbei ein Studium, welches es zu bestehen gilt, doch seine wahre Leidenschaft ist natürlich das Gamen.

Kirito machte sich einen Namen, indem oftmals off-meta spielte und somit seine Gegner überraschte. Im Gespräch entpuppt sich der 22-Jährige als taktisches Genie, welches seine Gegenspieler geschickt auszuspielen versteht. Mittlerweile ist Kirito jedoch etwas angepasster.

Warum der Wandel? „League of Legends ist schon generell ein kompliziertes Spiel“, gibt er etwa zu bedenken, „und wenn die Leute sich nicht verstehen, dann ist es schwer als Team eine Führung aufzubauen.“

Aber wie sieht das neue Meta aus?

Das lässt sich im Augenblick kaum einschätzen. Laut David wirft der aktuelle Patch natürlich die gesamte Balance über den Haufen. Allgemein, so findet er, war LoL nie ein ausbalanciertes Spiel und daher muss sich erst einmal wieder ein richtiges Meta entwickeln. Es wird spannend sein zu sehen, was sich die Spieler im Profi-Bereich ausdenken werden.

Zurück in die EPS

Zudem ist Kirito zu ATReSports gewechselt, nachdem er in den letzten Jahren in spanischen und türkischen Teams gespielt hatte. Der Österreicher bescheinigt der deutschsprachigen Szene einen Schritt nach vorne gemacht zu haben. Es sei mittlerweile möglich, vom Gaming besser zu leben. Zudem sei die Infrastruktur etwa durch Gaming-Häuse um ein Vielfaches besser.

Wir sind gespannt, wie sich unser Gast in der nächsten Season machen wird.

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