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EST 92: Warum Esport als Sport anerkannt werden muss – Anja Schillhaneck

Was tut die Politik für den Esport? Zu wenig würden sicherlich viele sagen. Allerdings gibt es unter den Politiker eine scheinbar immer größere Anzahl gamingaffiner Konsorten. Nachdem wir vor einigen Monaten bereits Hans Jagnow und Dustin Hoffman von Die PARTEI begrüßen durften, freuen wir uns heute wieder auf einen Gast auf der Politik.

Anja Schillhaneck sitzt im Berliner Landtag für das Bündnis ‘90/Die Grünen und beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Esport. Doch nicht nur als sportpolitische Sprecherinhat sie Berührungspunkte mit Gaming zu tun. Auch privat daddelt die Berufspolitikerin gerne, am liebsten Civilization, Fallout oder StarCraft.

Esport als Sport: Wozu soll das gut sein?

Viele Gamer haben sich damit abgefunden (oder leben jedenfalls damit), dass kompetitives Gaming nicht als Sport anerkannt wird. Obwohl viele engagierte Vereine und Organisationen sich für den Status als Sport einsetzen, scheint es hierzulande einfach noch nicht so weit zu sein.

Doch warum ist es überhaupt wichtig, Gaming als sportliche Aktivität anzuerkennen? Anja Schillhaneck legt im Podcast dar, welche Vorteile dies für die Szene einbringen würde. Hierbei geht es nicht nur um die Ausstellung von Sportler-Visa, sondern auch um banalere Dinge wie die Förderung von Übungsleitern oder die Zugänglichkeit für Lokalitäten.

Hierzu fehlt dem Esport jedoch leider die Lobby. Bei neuen Sportarten, die eng an bereits bestehende angelehnt sind, macht sich eine etablierte Lobby für die Anerkennung stark, wie beispielsweise beim BMX-Fahren und dem Radsport Verband. Da es ein sich bei elektronischem Sport jedoch um ein komplettes Novum handelt, muss eine solche Lobby erst entstehen.

Aber ist Esport tatsächlich Sport?

Viele Menschen kritisieren, dass der Esport deshalb kein Sport sei, da keine körperliche Leistung erbracht werde. Jeder, der im Wettbewerb spielt, weiß natürlich, dass dies so nicht stimmt. Esport verlangt dem Körper einiges ab, vom der geistigen Leistung ganz zu schweigen. Schillhanck vergleicht Gaming daher mit anderen Sportarten, die die Einwirkung auf ein Sportgerät in den Mittelpunkt stehen und unbestritten als Sport gelten wie etwa Speerwerfen oder Schachspielen.

Wird StarCraft olympisch?

Am Wochenenede wurde bekannt gegeben, dass die IEM als Teil der olympischen Winterspiele 2018 in Pyeong Chang wird. StarCraft 2 soll dort als Exhibitionsturnier gespielt werden. Blizzard, Intel und das olympische Komitee scheinen damit den Weg zur Anerkennung des Esport als Sport zu ebnen und Anja Schillhanecks Thesen Recht zu geben.

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EST 91: Der Esport-Onestop-Shop: esports.com mit Benjamin Föckersperger

Benjamin Föckersperger hat mit den Spielen Medal of Honor, CoD u.a. den ersten Kontakt mit dem Esport gemacht. Somit kam es dazu, dass er anfing in Bayern LAN-Partys mit 10 bis 15 Leuten in seinem Keller zu organisieren. Stück für Stück wuchsen die Partys und sind somit nun die exklusivsten LAN-Partys in Deutschland. In der Games Academy in Berlin studierte er Game Producing. Nachdem er in viele Richtungen gegangen ist und sogar ein Online-Kasino aufgebaut hat, wurde er der Co-Founder von esports.com.

Doch was steckt hinter Esport.com?

Esport.com soll letzten Endes die primäre Anlaufstelle für den Laien sein. Es wird ein Communityportal, welches alles zusammenfasst, was im Bereich des Esport passiert. Unterteilt ist es in drei große Bereiche.

  1. Education: Esport.com nimmt sich vor, allerlei Information zu sammeln, um neuen Spielern eines Titels zu helfen, beispielsweise in Legaue of Legends. Es soll alles auf Esport.com gesammelt werden, sodass es nur eine Anlaufstelle gibt. Auch dem Profi und Fast-Profi soll es helfen, indem es Informationen aus dem Spiel und neuen Patches übersichtlich kompiliert und die Auswirkungen der Änderungen darlegt.
  2. Entertainment: Sie werden einen Blick hinter die Kulissen werfen, indem sie in Gaming-Häuser und VIP-Bereiche gehen, um die Stars des Esport hautnah erleben zu können, was vielen anderen verwehrt bleiben würde.
  3. Statistiken: Es werden allerlei Statistiken gesammelt, um einfach und auf einem Blick gute Kombinationen und Strategien herauszufinden. K/D/As, Weapon Picks, Skillung und vieles mehr wird gesammelt, um den Nutzern alle relevanten Daten zugänglich machen zu können.

Auch kann man auf der Website Coaching buchen und damit sein Gameplay verbessern. Bessere Spieler können ihren eigenen Content hochladen und damit Geld sogar verdienen!

Sitz auf Malta?!

Vergessen darf man nicht, dass Malta ein Land in der EU ist und somit allen Standards der EU unterliegt. Des Weiteren gibt es in Malta deutlich bessere, schnellere und verständlichere Gesetze, von denen manche deutschen Gesetze abschreiben. Auch kann man die Abgeordneten in Malta direkt treffen und mit ihnen sprechen, sollte etwas nicht verständlich sein. Sollte zudem etwas wider der EU-Gesetze laufen, würde sich die EU schnell einschalten, um dies zu berichtigen. Ein Sitz auf Malta hat somit viele Vorteile für die Konsumenten und für esports.com. Durch bessere, schnellere und genauere Regulierungen auf Malta wird es für alle Beteiligten einfacher.

Blick in die Zukunft

Wichtig ist es, Spannendes für die Zukunft zu planen. Somit ist man generell für viele Ideen offen. Ein Augenmerk liegt auf viralem Content, da esports.com die größte Plattform des Esport weltweit werden möchte. Dies ist nur über guten Content zu erreichen. Ideen wie Bungie-Jumping mit Go-Pro und Esport Reisen sind schon in der Planung.

 

Die Website esports.com soll Januar 2018 veröffentlicht werden.

Live Podcast:

EST 90: Progaming, mehr als ein Fulltime Job – mit SK.Tyruzz

Mit seinem CS:GO-Team ist SK Gaming eine der erfolgreichsten Esport-Organisationen der Welt. Das Traditionsteam aus Deutschland setz seit 20 Jahren Maßstäbe im Esport und wird auch in Zukunft wegweisend sein. Daher hat man sich vor einiger Zeit entschieden, mit Vainglory einen unorthodoxen Weg einzuschlagen.

Das MOBA wird nämlich auf mobilen Endgeräten gespielt und unterscheidet sich daher äußerst stark von Dota 2, LoL und Co. Wagt SK damit ein riskantes Experiment oder ist dies ein sicherer Schritt in Richtung Zukunft?

Wir reden mit dem SK-Vainglory-Pro Maximilian John, besser bekannt als Tyruzz, über das Spiel und seine Faszination sowie über seine Rolle im Esport.

Vain-Was?

Obwohl wir schon des Öfteren Gäste aus der Vainglory-Szene begrüßen durften, kennt vielleicht noch nicht jeder. Das mobile MOBA wird von Super Evil Megacorp entwickelt und lässt sich bequem auf dem Smartphone spielen. Im Gegensatz zu seinen großen Brüdern, LoL und Dota 2, sind die Mechaniken dementsprechend weit runtergeschraubt: Es gibt pro Helden nur drei Fähigkeiten, nur eine Lane und gesteuert wird mittels Berührungen auf dem Screen.

Traumberuf Esportler?

Maximilian hat seine Lehre zum Elektriker für Betriebstechnik absolviert, um etwas festes in der Hand zu halten. Kurz danach wurde er von SK Gaming rekrutiert und ist mit seiner beruflichen Umorientierung sehr zufrieden. Tatsächlich war es immer sein Traum, irgendwann einmal Progamer zu werden. Dennoch weiß er, dass dies jederzeit auch schiefgehen kann. Gut also, dass er zur Not ein zweites Standbein hat!

Obwohl es sich beim Gaming um Maximilians Traumberuf handelt, darf man nicht außer Acht lassen, dass es sich um mehr als einen Fulltime-Job handelt. Damit er als Profi mit seinem Team Erfolg hat, reicht es nicht, ein paar Stunden täglich vor sich herzudaddeln. Mit einem Acht-Stunden-Tag ist es im Esport nicht getan, denn neben dem Spiel selber, gibt es noch viele andere Bereiche, die in seine Arbeit miteinfließen.

Wollt ihr noch mehr über Maximilian erfahren? Dann folgt ihm doch auf der SK-Seite oder Twitter!

EST 89: „Müssen realistische Ziele setzen“ – EURONICS Gaming maRky

Counter-Strike: Global Offensive ist einer der wichtigsten Esports der Welt und hat traditionell in Deutschland eine starke Szene. Obwohl es im Mainstream eine eher verpönte Rolle einnimmt, ist es unter den Fans zurecht überaus beliebt. Kein anderer großer Esport wird hierzulande seit solanger Zeit gespielt.

Dementsprechend freuen wir uns auch, endlich wieder einen Podcast zu Valves Shooter vorstellen zu können. Niemand geringeres als Markus ‚maRky‘ Reitenbach beehrt uns heute und redet mit uns über seine Karriere im Teamshooter.

Wieder bei ESG

EURONICS Gaming ist eines der aufstrebenden Teams in Deutschland. Dies gilt natürlich auch in CS:GO, wo ESG gerade dabei sind, ein neues Top-Team aufzustellen. Wir reden mit Markus über seinen Rückwechsel und wieso er sogar den Manager von Divizon mitnehmen durfte.

Natürlich sind die Ambitionen des neuen Teams hoch. Um bei den Minors und später auch bei den Majors mitspielen zu dürfen, müssen maRky und seine Mitspieler in nächster Zeit stark anziehen. Sind sie gut genug, unter die Tier-3- oder gar 2-Teams zu kommen? Der Wille ist jedenfalls da. Das wichtigste wird jedoch sein, den Zusammenhalt des Teams zu stärken.

Ein Leben nach dem Esport

„Man kann im Esport einen Job finden, wenn man Kontakte hat.“

Wir reden mit unserem Gast natürlich auch über ein Leben nach dem Esport. Was macht man eigentlich, wenn man kein professioneller Gamer mehr ist? Tatsächlich verhält es sich wie bei den meisten Dingen im Leben: Mit Vitamin B kommt man am besten weiter.

Markus erläutert uns den Vorteil von Kontakten, die man während seiner Karriere knüpft. Das hilft nicht nur dabei, außerhalb der Branche einen Job zu finden, sondern vor allem auch innerhalb. Dies kein bei einem Wirtschaftszweig, der gerade boomt, wie eben der Esport-Szene, sehr profitabel sein.

Wollt ihr mehr über den sympathischen CS-Spieler wissen? Folgt maRky einfach auf Facebook und Twitter und bleibt immer auf dem neuesten Stand! Ihr könnt ihm auch beim Spielen auf Twitch zuschauen!

EST 88: Esport und Fernsehen: Pro7 Max im Esport Leistungszentrum – Dennis Hartweg-Schulz.

Dennis Hartweg-Schulz spielte ursprünglich Fußball im Verein und Zocken mit leichter Esport Aktivität mit CS und Freunden wuchs er von LAN zu LAN immer tiefer in den Esport herein. Mit nun 31 Jahren ist er der Teammanager von PENTA Sports für Hearthstone und FIFA. Als Manager muss er vor Allem das Gespräch mit den Spielern von PENTA suchen, Reisen planen und vieles Mehr. In diesem Podcast schenkt Dennis uns einen Einblick hinter die Kulissen in das Esport Leistungszentrum von PENTA.

Der Dreh mit Pro7 Max

Offiziell als Gaming Challenge wurde eine Gaming-Dokumentation mit Evil Jared, dem ehemaligen Bassisten der Bloodhound Gang, gedreht. 48 Stunden lang wurde gezockt was das Zeug hält und es wurde darauf geachtet wie es sich auf den Körper auswirkt. Auf Pro7 Max kann man sich die Folge ansehen. Somit entstand eine Dokumentation die den Esport in ein sehr gutes Licht rutschte. Angefragt wurde schlicht per E-Mail und so kam es im PENTA ELZ zum Dreh.

Esport Leistungszentrum – was bringt die Zukunft?

Bald wird eine Website für das Leistungszentrum kommen. Es ist möglich Bootcamps im Leistungszentrum zu gestalten, des Weiteren gibt es Events mit großen Sponsoren wie Ubisoft und ASUS. Gelohnt hat es sich auch schon dadurch, dass man ohne das ELZ den Dreh mit Pro7 nicht so hätte durchführen können. Gespannt wird erwartet was die Zukunft bringt und ob andere Teams mit ähnlichem nachzieht.

Der Esport hinter FIFA

Während Spiele wie CSGO stagnieren ist der Esport von FIFA am Wachsen. Zwar fehlt noch ein ordentlicher Zuschauermodus. Immer mehr namentliche Fußballklubs steigen in den Esport ein, mit jeder Iteration des Spieles die Verkaufszahlen im Vergleich zum vorherigen Spiel und die Preisgelder sind konstant am Steigen. Auch wenn das Spiel sich wenig ändert kommt immer genügend kleinere Änderungen um das Spiel frisch zu halten. Momentan hat PENTA mit KnuSper, R3l4X0 und CaptaiiinTsubasa drei deutsche Spieler eingestellt.

 

Vielen dank an Dennis Hartweg-Schulz für seine Zeit.

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Mehr zu PENTA

EST 87: Riots Monopol als Konfliktpunkt? mit Anna Baumann

Immer wieder gibt es Diskrepanzen zwischen verschiedenen Parteien im Esport. Dies kann von Konflikten zwischen Spielern und Teams oder Veranstaltern und Entwicklern reichen. Damit die Welt des Esport nicht zusammenbricht, müssen gesetzliche Rahmenbedingungen geschaffen werden. Natürlich sind hier Anwälte und Anwältinnen von unschätzbarem Wert, da sie ihren Klienten die oft undurchsichtigen Strukturen der juristischen Fachsprache erklären und diese vertreten.

Wir freuen uns daher eine echte Fachfrau im heutigen Podcast begrüßen zu dürfen. Anna Baumann ist Esports-Anwältin, begeisterte Gamerin und hat sich in der Szene und darüber hinaus bereits einen Namen gemacht.

Mit Jura in den Esport?

Mit Anna sprechen wir über eine ganze Reihe an juristischen Fragen. Doch eines, was vielleicht vor allem die angehenden Juristen (oder die schon examinierten) unter euch interessiert: Wie spezialisiert man sich auf Gaming?

Anna fand natürlich über ihr Hobby ihren Weg als Anwältin in den Esport. Vor zwei Jahren verfasste sie einen Aufsatz zu dem Meet Your Makers Skandal, als der damalige Manager dem Pro Marcin ‚Kori‘ Wolski drohte, seiner Mutter das Haus wegzunehmen, falls dieser das Team verlasse. Innerhalb kürzester Zeit bekam Anna zahlreiche Anfragen und ist seitdem als Esports Lawyer aktiv.

Riot und das LoL-Monopol

Einen der heißesten Diskussionsherde gibt es derzeit im Kontext zu Riots LCS-System, welches in Nordamerika zu einem Franchise ausgebaut wurde. Dadurch gibt es regional finanziell große Unterschiede zwischen europäischen und amerikanischen Teams.

„RIOT HAT EINEN UNÜBERWINDBAREN INTERESSENKONFLIKT.“

In diesem Kontext hatte erst kürzlich H2k damit gedroht, aus der LCS auszusteigen, da man jährlich große Verluste einfahre, die durch Riot nicht abgedeckt werden. Riot sitzt momentan jedoch am längeren Hebel, da ihr geistiges Eigentum von League of Legends ein besonderen Schutz vor monopolreglementierenden Strukturen genießt. Dies führt zu großer Unmut in der Szene, da dies den Wettbewerb international verzerrt.

Wenn ihr mehr über Annas Arbeit erfahren wollt, folgt ihr doch einfach auf Twitter.

EST 86: Fanmiles, ein Win-Win-Konzept im Esport?

Die digitale Welt verschmilzt immer mehr mit der reellen. Dies hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Eine Firma, die erstes fördern möchte, ist das Unternehmen Fanmiles. Der Berliner Start-up ermöglicht es, zu allen möglichen Marken, Vereinen und ähnlichem Treuepunkte zu verdienen. Diese können Kunden und Fans dann in Vergünstigungen oder andere Benefits umwandeln. Somit profitieren nicht nur Unternehmen, Vereine und Teams, sondern vor allem auch die Käufer von ihrer Treue.

Fanmiles im Esport-Talk

Wer könnte uns das ganze System von Fanmiles besser erklären als die Leute, die am Projekt arbeiten? Wir begrüßen in der heutigen Ausgabe Sasha und Fabian, die mit Martin über Fanmiles und ihren Einstieg in den Esport quatschen. Denn nachdem die Treuepunkte schon bei diversen Bundesligisten, Marken, Games und sogar der ESL verfügbar sind, sollen auch bald Esport-Teams folgen.

Fanmiles im Esport, eine Win-Win-Situation?

Doch wie verhält es sich mit Fanmiles im Esport? Dient das System nicht einfach nur als Mittel, um Kundenbindung voranzutreiben? Wird der Esport-Fan somit nicht immer weiter zu einer Cash-Cow, die gemolken werden möchte? Diese pessimistische Sicht greift in der Realität etwas zu kurz. Natürlich hilft Fanmiles bei der Vermarktung im Esport, diese ist jedoch für diesen in Zukunft essentiell. Wenn die Branche wachsen soll, müssen auch immer mehr Unternehmen  in den Markt finden.

Ein Projekt wie das Berliner Start-up kommt daher gerade gelegen. Viele Firmen können davon profitieren, mehr in den Esport zu investieren, wenn damit auch neue Kunden gewonnen werden können. Somit können Esport-Fans beispielsweise Fanmiles erwirtschaften und diese in Produkte investieren, die sie auch tatsächlich interessieren.

Treuepunkte als Währung der Zukunft?

Sicherlicherlich werden in Zukunft digitale Währungen eine immer größere Rolle in unserem Leben spielen. Dies gilt für den Esport wahrscheinlich in noch größerem Maße, als es in anderen Szenen der Fall ist. Wir sind jedoch gespannt, was Fabian und Sascha uns sonst noch zu erzählen haben. Schaltet auf jeden Fall ein!

Erfahre mehr über Fanmiles

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EST 85: „Kreativität lässt sich nicht vertraglich regeln.“ Hans Christan Dürr

Der Esport entwickelt sich in letzter Zeit rasant. Kein Wunder also, dass neue Teams wie Pilze aus dem Boden sprießen. Nur wenige schaffen es jedoch, sich fest in der Szene zu etablieren. Eine Organisation, die als Musterbeispiel gelten kann, ist sicherlich Splyce.

Das Team, welches erst Ende 2014 gegründet wurde, hat eine raketenartige Karriere hingelegt und es ist immer noch kein Ende in Sicht. Das spiegelt sich auch in dem Lineup wider, welches viele namhafte Titel beinhaltet. Von StarCraft 2 und League of Legends, über Smash Bros. Melee und CS:GO ist alles und noch mehr vertreten.

Wir freuen uns daher, heute Hans Christian Dürr bei uns im Podcast begrüßen zu dürfen. Der 34-Jährige ist Team Manager bei der Erfolgsorganisation und ein alter Hase im Esport. Nach seinen Anfängen bei Quake war er aktiver WoW-Spieler und maßgeblich bei der PvE-Gilde Ensidia beteiligt. Diese zeichnete sich auch für die Guide-Seite Manaflask verantwortlich, die ihrer Zeit überaus erfolgreich war.

Liq bei Splyce

Christian, in Gamerkreisen auch als Liq bekannt, wechselte 2015 zu League of Legends und managte vor seiner Zeit bei Splyce das zweite Team von Natus Vincere. Heute ist er nicht nur für das Wohlergehen der Teams zuständig, sondern auch für die Akquirierung von neuen Sponsoren und Teams. Dabei ist es nicht der Anspruch von Splyce, zu jedem Esport-Titel auch ein Team zu haben. Kaum zu glauben, bei der unglaublichen Fülle an Games, die die Organisation bedient. Dennoch schaut man ganz genau darauf, welches Team und welches Spiel zu Splyce passt. Gerade in League of Legends und StarCraft 2 hat man Glücksgriffe gelandet und kann weltklasse Spieler vorweisen. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs.

Natürlich reden wir mit Dürr auch über Sponsorings und Partner, die eine wichtige Rolle im Esport spielen. Das Geld spielt dabei eine weit geringere Rolle als die Medienwirksamkeit, die große Unternehmen mit sich bringen. Wohin sich der Esport entwickelt und wie massentauglich er wird, hängt gerade von Globalplayern ab, die die Teams und Organisationen utnerstützen.

Ihr wollt mehr über ihn erfahren?

Hans Christian Dürr auf Twitter folgen

Hans Christian Dürr bei Splyce

Live Podcast:

EST 84: Mit 18 an Europas Spitze – Florian ‚Zananananan‘ Marscher

In den letzten Jahren hat Blizzard verstärkt damit angefangen, die Monetarisierung in ihren Spielen voranzutreiben. Gerade die Free-to-Play-Titel des Entwicklers haben von dieser Entwicklung profitiert. Heroes of the Storm und Hearthstone erfreuen sich großer Beliebtheit und erfreuen sich einer großen Spielerbasis.

Während HotS jedoch nicht mit den Genre-Platzhirschen Dota 2 und LoL mithalten kann, ist das Kartenspiel ein Hit. Seitdem das Spiel 2014 auf den Markt kam, hat es immer wieder Erweiterungen gegeben. Das aktuellste Addon heißt Knights of the Frozen Throne und greif damit eine der beliebtesten Storylines in WarCraft auf.

Kartenspielen als Profi

Unser heutiger Gast ist gerade einmal 18 Jahre jung und spielt Hearthstone auf einem professionellem Level. Florian Marscher, auch bekannt unter dem wohlklingenden Nick ‘Zananananan‘, spielt für PENTA Sports und gehört damit zu einem der renomiertesten Esport-Teams Deutschlands.

Doch wie trainiert man ein Kartenspiel und wie wichtig ist überhaupt das Training? Wie wirkt sich der ständige Fluss an Erweiterungen auf die Balance aus? Und wie bleibt man bei einem solchen Game an der Spitze? Das Crafting eines Decks spielt dabei natürlich eine große Rolle. Ähnlich wie Builds in StarCraft 2 oder Picks und Bans in HotS, sind diese natürlich spielentscheidend.

Mehr Gambling als Esport?

Oft muss sich Hearthstone den Vorwurf gefallen lassen, dass der RNG-Faktor eine Rolle spielt. Das ist natürlich richtig, jedoch versucht Blizzard dieser Mechanik entgegenzuwirken. Decks können nämlich nicht einfach nach Lust und Laune mit allen Karten im Spiel zusammengebaut werden. Für Turniere sind nur die letzten drei Erweiterungen zulässig.

Dadurch begrenzt Blizzard zwar die Möglichkeiten, allerdings können somit auch unfaire Synergien leichter ausgehebelt werden. Zur Not ist somit auch ein Balancepatch effektiver, wenn dieser nur die letzten paar Addons berücksichtigen muss.

Obwohl Hearthstone sich von anderen Größen des Esport unterscheidet, ist es vom Markt nicht wegzudenken. Auf Twitch schauen immerhin täglich mehrere zehntausend Leute den Streamern zu.

Folgt Florian ‚Zananananan‘ Marscher

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Zananananan auf Twitch

 

EST 83: Rainbow Six, mehr als ein Nischen-Esport – Marius ‚verdi‘ Lauer

Nach einem anstrengenden Wochenende auf der Gamescom in Köln melden wir uns heute mit einem Podcast zurück. Dazu begrüßen wir einen ganz besonderen Gast, der sich in seiner Szene auskennt wie kaum ein Zweiter. Die Rede ist von Marius ‚verdi‘ Lauer, seines Zeichens Caster, Analyst und Streamer in Rainbow Six Siege.

Marius ist der erste Gast bei Esport-Talk, der uns etwas über das Spiel von Ubisoft erzählt. Er erklärt uns, worum es genau bei R6S geht und wo das Spiel derzeit im Esport seine Nische hat.

Rainbow Six: Eine Alternative zu CS:GO?

Der Taktik-Shooter ist seit 2015 auf dem Markt und wird auch seitdem kompetitiv gespielt. Dennoch kann R6S von der Größe her noch lange nicht mit dem Genre-Primus Counter-Strike: Global Offensive mithalten. Was genau macht das Spiel also anders, um ein Publikum anzulocken?

Obwohl beide Titel FPS sind, spielt sich das Tom Clancy Game komplett anders als Valves Produkt. Doch wie lockt man eine größere Zuschauerschaft an? Und was kann R6S den Fans im Gegensatz zu CS:GO  bieten?

PENTA ist die Macht

Verdi ist bei PENTA Sports, obwohl er selber nicht als Progamer für das Team spielt. Was genau seine Aufgaben dort sind erfahrt ihr natürlich auch im Podcast. Dennoch wollen wir hier nicht unerwähnt lassen, dass PENTA derzeit schier unaufhaltbar in der Szene scheint. Das Team konnte die letzten beiden Pro League Finals gewinnen –  erst am Samstag holte sich PENTA den zweiten Titel auf der Gamescom. Und das, ohne eine einzige Map zu droppen. Glückwunsch!

Blick in die Zukunft

Wo wird die Reise mit Rainbow Six für Marius hingehen? Da der Esport stetig wächst, ist wohl auch ein Wachstum des Shooters wahrscheinlich. Wir reden mit unserem Gast über die Zukunft des Spiels und was er sich selber für die kommenden Monate vorgenommen hat.

Wolltet ihr schon immer einmal über den FPS-Tellerrand gucken? Dann dürfte dieser Podcast genau das Richtige für euch sein!

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