Esport ist nicht nur in Deutschland, USA oder in Korea groß. Nein, auch in Österreich gibt es eine kleine, aber sehr aktive Szene. Allen voran schreitet Austrian Force, die ursprünglich ein einfacher Multigaming-Clan waren. Sie haben sich über die Jahre zum größten Esport-Verein in Österreich mit über zweihundert Mitgliedern hochgearbeitet.

Mit dem Telekommunikationsunternehmen A1 wird nun eine Liga in Österreich aufgebaut. Die Hoffnung, die dahinter steht ist natürlich, dass der Esport in Österreich für ein große Publikum zugänglich gemacht wird. Damit möchte man den Boom, der auf der internationalen Ebene deutlich spürbar ist, auch nach Österreich schwappen lassen.

Esport in Österreich heute

Ende 2017 ist der österreichische Esport an einem Punkt angelangt, um mit der Community und mit großen Konzernen den nächsten Schritt zu gehen. Große Firmen haben sich vernetzt, ebenso auch die sehr aktive Community, die in Österreich den Esport vorantreiben will.

Gemeinsam wird nun daran gearbeitet, etwas Großeres aufzubauen. Die A1 Liga, die ein von der ESL erprobtes System nutzt, ist dabei wohl die beste Chance für den Esport in Österreich Fuß zu fassen. A1 hat mit seiner Liga eine große Vorbildrolle für andere große Unternehmen eingenommen. Nun da dank der A1 Liga ein Schwall an sehr guten Teams aus Österreich hervorgekommen ist, trauen sich immer mehr Firmen in den Esport und Esport-Vereine zu investieren.

Ein langer Weg

Es gibt jedoch immer noch einen enormen Aufklärungsbedarf. Oft hat der Esport mit Anfeindungen von konservativer Seite zu kämpfen. Doch besteht diese Problematik in noch vielen anderen Ländern. Austrian Force gibt sein bestes, um möglichst viel aufzuklären. Noch ist der Esport nicht sehr bekannt, doch sobald mehr Anerkennung erkämpft wird, kann er in Österreich noch rasanter wachsen als jetzt schon.

Austrian Force geht sogar in Schulklassen, um Klischees aus der Welt zu schaffen. Denn neben ernster Kritik, muss die Szene auch viel Spott erdulden. Mit guter Öffentlichkeitsarbeit wie beispielsweise Charity-Events soll das Image deutlich aufgepeppt werden.

Etwas Neues auf altem Fundament

Obwohl Österreich deutlich weniger Einwohner als Deutschland hat, gibt es dort mehr Esport-Vereine. Das liegt einerseits daran, dass es einfacher ist in Österreich einen Verein zu gründen. Der Hauptgrund liegt jedoch wohl darin, dass Österreich zur Zeit der LAN-Partys ein Vorreiter war. Diese vielen kleinen LAN-Gruppen haben sich zu Vereinen zusammengeschlossen.

Von 2000 bis 2008 war Österreich seiner Zeit weit voraus mit der Alpenliga für Counter-Strike 1.6. Diese war damals vergleichsweise sehr groß und hat viele kleinere Vereine und Teams hervorgebracht. Leider verlief es dann im Sand, als die Verantwortlichen weniger Zeit hatten und man die Nachfolgersuche schleifen ließ.

Mit der neuen Esport-Welle werden all die alten Strukturen, die vor nun zehn Jahren einschlummerten, zu neuem Leben erweckt. All die Vereine, Clans und Ideen von vor zehn Jahren existieren noch immer und werden österreichischem Esport zu neuem Glanz verhelfen.

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