Nachdem wir in den letzten Podcasts hauptsächlich Manager, Vertreter von Esport-Organisationen und Politiker begrüßen durften, haben wir heute wieder einen Progamer zu Gast. Mit gerade einmal 16 Jahren zählt er zu den ganz Großen seiner Szene und hat schon einiges an Erfahrung gesammelt. Die Rede ist natürlich von Alex „ALGO24“ Goller vom World of Tanks-Team OOPS.

Das Team durfte kürzlich bei den War Gaming League Finals in Moskau teilnehmen. Zwar unterlag OOPS im Viertelfinale letztlich den späteren Turnierzweiten DiNG mit 7-2, dennoch ist die Teilnahme an dem Event für die Giraffen als ein Erfolg zu bewerten.

Auf der großen Bühne

Was uns natürlich am meisten interessiert: Wie ist es, bei so einem Turnier vor gut 12.000 Leuten um 300.000 Dollar zu spielen? Sicherlich ist der Druck immens, vor allem wenn man noch nicht allzu viel Erfahrung als Progamer gesammelt hat. Gibt es für das Team auch psychologische Betreuung oder übernimmt diese Aufgabe der Coach?

Alex gibt interessante Einblicke in seine Erlebnisse zum Besten und erzählt uns begeistert vom Fansupport, den sie vor Ort in Russland erfahren durften.

Früh übt sich

Natürlich ist Alex noch kein Vollzeitspieler. Mit 16 Jahren muss er Schule und Gaming unter einen Hut bekommen. Doch wie überzeugt man seine Eltern davon, nebenbei professionell Panzer fahren zu dürfen? Wie bei den meisten Pros, die früh angefangen haben, ist der Weg natürlich zunächst problematisch gewesen.

Doch als sich herausstellte, dass Alex nicht nur ein Hobby verfolgt, sondern auch Geld mit seinem Spiel verdient, stieg die Akzeptanz der Eltern. Trotzdem kommt für sie immer noch die Schule zuerst, was natürlich verständlich ist. Auch das soziale Leben musste etwas in den Hintergrund treten, als Alex die Entscheidung traf, professionell zu spielen. Zwar muss er dadurch viele Kompromisse schließen, scheint damit jedoch sehr zufrieden zu sein.

Ein Blick in die Zukunft

Top 8 bei der Weltmeisterschaft und noch kein Ende in Sicht. Mit einem jungen talentierten Team ist OOPS dazu prädestiniert, eines Tages einen großen Titel zu gewinnen. Wir sprechen mit Alex natürlich auch über die Zukunft seines Teams und wo er sich selber in ein paar Jahren sieht.

 

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