Wird der Esport den Fußball in Deutschland als beliebtester Sport bald ablösen? Noch klingt das nach Zukunftsmusik. Und wenn wir ehrlich sind, scheint gegen König Fußball noch kein Kraut gewachsen zu sein. Dennoch ist der elektronische Sport im Begriff in den nächsten Jahren rasant zu expandieren.

Und hier kommt eine der wichtigsten Schnittstellen zwischen dem Fußball und dem Esport ins Spiel: FIFA! Die aktuelle Version der Fußballsimulation zieht immer mehr Big Player an Land. Mehr und mehr Fußballvereine engagieren professionelle FIFA-Spieler, um in diesem Bereich fußzufassen.

Von SK Gaming zum SV Wehen Wiesbaden

Unser heutiger Gast ist niemand geringeres als Alexander Rauch, der euch vielleicht eher unter dem Nick „bono“ ein Begriff ist. Mit ihm reden wir über seinen langen Werdegang (immerhin ist bono schon jahrelang im Esport tätig) und wie es dazu kam, dass er sein SK-Trikot gegen das eines professionellen Fußballvereins wechselte.

Als erster und bisher einziger kompetitiver Gamer der Wiesbadener hat er nicht nur spielerisch eine repräsentative Funktion. Er hat mit dem Verein bereits seit längerer Zeit ein Konzept erarbeitet, wie man den elektronischen Sport beim SVWW integrieren kann und scheint dabei sein ganzes Herzblut in seine Arbeit zu stecken.

FIFA: Eine Marke mit Potential

Obwohl FIFA noch nicht mit den großen Drei, League of Legends, CS: GO und Dota 2 mithalten kann, was die Zuschauerzahlen angeht, ist bono der Meinung, dass der Titel das meiste Wachstumspotential bietet. Die Preisgelder werden seit einiger Zeit immer größer und es steigen immer mehr Vereine ins Geschäft ein. Von kleineren Clubs wie dem SVWW über Zweitligisten wie dem VfL Bochum oder Bundesliga-Teams wie dem VfL Wolfsburg oder Schalke 04, zeigen immer mehr Vereine Interesse am Esport.

Durch die Nähe zur realen Fußballkultur sieht Alexander die Möglichkeit, den Esport einer möglichst breiten Masse zugänglich zu machen. Im Gegensatz zu spielen wie League of Legends oder Counter-Strike, die meist sehr komplex sind (und wie das letztere auch sehr kontrovers in Deutschland), ist FIFA leicht zu begreifen, da es sich schlicht an einer Traditionssportart bedient, die eh schon von Millionen von Menschen gefeiert wird.

Wenn ihr mehr über Alexander wissen wollt, folgt ihm doch auf Facebook oder Twitter.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.