Kenne deinen Platz! Der WoT Panzerguide

In World of Tanks kann man leicht seinen Tod finden, wenn man alleine losfährt oder zur falschen Zeit am falschen Ort ist. Durch unnötige Tode kann das Team schnell in sich zusammenstürzen. Zwei, drei Panzer verlieren, ohne dass ein feindlicher Panzer in die Luft gejagt wird, ist ein furchtbares Gefühl für das Team und ist meist der Anfang vom Ende. Es heißt Nerven bewahren und seine Rolle kennen. Es gibt in World of Tanks (WoT) fünf verschiedene Panzerklassen. Leichte, Mittlere und Schwere Panzer, gefolgt von Jagdpanzern und Selbstfahrlafetten. Doch welche Rolle nehmen die verschiedenen Panzer in der Spielwelt von WoT ein? Dieser Guide soll dabei helfen, um dir und deinem Team es einfacher zu machen indem du deine Rolle verstehst und richtig einnimmst. Bessere Spiele, mehr Geld und mehr XP werden der Lohn dafür sein.

Die Katze: Leichte Panzer:

Leichte Panzer haben im Spiel die schnellsten Motoren, eine kleine Hitbox und haben sehr gute Tarnwerte. Mit ihrer Geschwindigkeit und Tarnung können sie sehr nah an den Feind heranfahren, ihn aufdecken und dann hinter einen Stein oder andern Schutz  abdüsen . Und somit wurde auch schon der primäre Nutzen eines leichten Panzers offengelegt: Scouten.

Ohne den leichten Panzer kann man im Team recht wenig machen. Zu unsicher und zu unvorbereitet tappt man ins Dunkel und wird schnell in einer doch recht ungünstigen Position angetroffen. Mir selbst ist es schon oft passiert, dass ich mich nicht auf die Arbeit der leichten Panzer verlassen habe und alleine losgezogen bin. Das Ergebnis war immer dasselbe. Aus dem Nichts landen die Geschosse von mindestens fünf feindlichen Panzern um mich herum und auf mir; der Tod erfolgt meist zugleich. Hätte ich mich auf die leichten Panzer verlassen, hätte ich schon viel mehr Gegner abgeschossen.

Wie bei jedem Spiel, das Strategie in der einen oder anderen Art beinhaltet, ist es sehr vorteilhaft zu wissen, wo die Feinde stehen und genau das ist die Aufgabe der Leichten Panzer. Doch hat das leichte Gewicht und die daraus folgende Geschwindigkeit einen hohen Preis: Die Panzerung des leichten Panzers ist sehr dünn und kann sehr leicht auch von HE-Geschossen penetriert werden. Somit ist der Leichte Panzer schwer beschädigt, sollte ein Treffer gelandet werden. Die Besatzung kann leicht verletzt werden und Module können schnell beschädigt oder zerstört werden. Wenn dem leichten Panzer eine Kette abgeschossen wird oder der Motor schaden nimmt, kann man sein letztes Gebet aufsagen. Auch ist die Bewaffnung eher schwach, mit kleinen Kaliber und kurzer Nachladezeit.

Zusammengefasst:

Vorteile:

  • Schnell
  • Gut getarnt
  • Gute Wendigkeit
  • Schwer zu treffen
  • Schnelles Nachladen

Nachteile:

  • Wenig Treffpunkte
  • Wenig Schaden
  • Schlechte Panzerung
  • Position an der Front

 

Der Alleskönner: Mittlere Panzer:

Es gibt ein schönes englisches Sprichwort, dass auf die Mittleren Panzer passt wie die Faust auf’s Auge: “A Jack of all trades is a master of none, but is oftentimes better than a master of one.“ In das Deutsche übersetzt lautet es in etwa so viel wie: “Jemand, der in allem gut ist, ist in jeder einzelnen Kategorie zwar schlechter als ein Meister, ist aber oft besser als ein Meister der nur eines kann.“ Genau das ist der mittlere Panzer.

Er hat etwas bessere Tarnwerte als der Leichte Panzer, ist schwerer und bewegt sich langsamer. Er teilt mehr Schaden aus, hat mehr Panzerung und somit eine bessere Chance auf Abpraller. Seine Aufgabe auf dem Feld kann man nicht mit einem Wort zusammenfassen. Vielmehr muss der Mittlere Panzer in die Bresche springen, wenn der leichte an seine Grenzen stößt. Er hält deutlich mehr aus, so muss er die leichten, die in Bredouille geraten sind, schützen, indem er sich strategisch als Ziel darstellt oder den Feind ausschaltet. Allerdings sind die mittleren Panzer auch der Konter zu Jagdpanzern. Diese werdenvon den mittleren Panzern ausmanövriert und somit zerstört.

Ein leichter Panzer kann den Schaden nicht aufbringen, um einen Jagdpanzer schnell genug zu zerstören, ein schwerer Panzer ist tot bevor er überhaupt beim Jagdpanzer ankommt. Somit bleibt es dem mittleren Panzer überlassen, mit Jagdpanzern kurzen Prozess zu machen. In der Essenz sind die mittleren Panzer eine aufgerüstete Version der leichten und können diese auch ersetzen, sollte es dazu kommen. Sollte die Kette mal abgeschossen werden, kann der mittlere bestehen, da es wahrscheinlich Abpraller geben wird. Es ist deutlich weniger wahrscheinlich, dass Besatzung verletzt oder Ausrüstung zerstört wird, dennoch sollte man es durch schlechte Positionierung und Entscheidungen nicht provozieren.

Zusammengefasst:

Vorteile

  • Vergleichsweise schnell
  • Annehmbare Panzerung
  • Annehmbare Bewaffnung
  • Vielseitig einsetzbar

Nachteile

  • Kein Spezialgebiet
  • Position an der Front

Der Dicke: Schwere Panzer

Schwere Panzer sind die Mammuts des Schlachtfeldes.Sie sind deutlich größer und wiegen deutlich mehr. Die großen Motoren schaffen es nicht, den Panzer auf absonderlich hohe Geschwindigkeit zu bringen, doch treiben sie ihn stetig langsam und gemütlich vorwärts. Man will ja nichts überstürzen. Doch lohnt es sich für sie, wenn sie mal eine Position erreicht haben. Sie sollten der Triebkopf jedes Pushes sein, denn, wie der Name schon sagt und ein aufmerksamer Leser selbst feststellen kann, haben die schweren Panzer die höchsten Werte, was die Panzerung und die Trefferpunkte angeht.

Auch verfügensie über große Kanonen, deren Schaden grundsätzlich nicht zu unterschätzen ist und nur von den beiden noch folgenden Panzern in den Schatten gestellt werden kann. Der Schwere Panzer ist eine Wand aus Metall, die sich ohne Probleme in Richtung Gegner walzt. Der Haupteinsatzort des schweren Panzers ist, wie schon gesagt am Kopf eines Pushes, um den schwersten Schaden der eigentlich für andere bestimmt gewesen war abzufangen. Durch die hohe Anzahl an Trefferpunkten, die Penetrationen nicht allzu schlimm machen und einer starken Panzerung, die nicht einmal die Hälfte der Treffer durchlässt, stört gegnerischer Beschuss vergleichsweise wenig.

Wie auch bei League of Legends oder anderen Helden basierten Spielen ist ein Tank unabdinglich. Mit dem schweren Panzer kann man dieser Held für sein Team sein. Was man als schwerer Panzer jedoch nicht vergessen darf: Memento Mori. Bedenke, dass du sterblich bist.

Der schwere Panzer ist zwar stark gepanzert, doch hat er wie Siegfried grundsätzlich eine Schwäche: Die untere Wanne. Wenn man auf diese nicht aufpasst, kann man seinen Tod schneller finden als einem Lieb ist. Auch muss man auf den Winkel achten, um Abpraller wahrscheinlicher zu machen. Des Weiteren ist der schwere Panzer sehr anfällig für Jagdpanzer und Selbstfahrlafetten. Er ist einfach nicht schnell genug, um aus dem Feuer der Artillerie wirklich wegzukommen und hat einfach eine zu große Hitbox und ist, erneut, zu langsam, um sich dem Jagdpanzerfeuer zu entziehen. Wenn man seinen Panzer nicht richtig stellt, wird man einfach nur eine Piñata die XP und Geld fallen lässt.

Zusammengefasst:
Vorteile

  • Guter Schaden
  • Extrem gute Panzerung
  • Hohe Chance für Abpraller
  • Viele Trefferpunkte

Nachteile

  • Extrem langsam
  • Anfällig gegen Artillerie
  • Großes Ziel

 

Der Sniper: Jagdpanzer

Jedes Spiel braucht seine soliden Damage Dealer und wie man in der Erklärung zum schweren Panzer schon hat lesen können, sind die Jagdpanzer einer der Konter zum schweren Panzer. Genau genommen kontern die Jagdpanzer jeden Panzer, da sie enormen Schaden austeilen können. Jagdpanzer haben ein hohes Kaliber und eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine Penetration. Durch das lange Rohr schaffen es die Geschosse auf eine hohe Geschwindigkeit. Mit dem Jagdpanzer kann man ganz einfach leichte, mittlere, schwere und andere Jagdpanzer ausschalten. Auch Selbstfahrlafetten sterben schnell gegen einen Jagdpanzer – sofern man es denn schafft, nah genug an eine heranzukommen.

Die Hauptrolle für den Jagdpanzer ist es ein leiser, ruhiger, geduldiger Scharfschütze zu sein, was auch dadurch unterstrichen wird, dass der Jagdpanzer mit Abstand die besten Tarnwerte beim Stillstehen hat. Er lässt die anderen Panzer vorfahren und wählt seine Ziele bewusst, um den meisten Schaden zu verursachen und hält sich aus direkten Feuergefechten raus. Jagdpanzer sinddie wohl am schwersten zu spielende Rolle, da sie auch sehr viel vom Spieler selbst abverlangen. Man muss viel Geduld haben und darf nicht nach vorne hetzen, sonst wird man sehr schnell zu einem sehr beliebten Ziel.

Die Mobilität von Jagdpanzern ist stark eingeschränkt. Zwar sind sie schneller als schwere Panzer, doch sind sie langsamer als mittlere. Der wohl größte Nachteil der Jagdpanzer ist, dass sie eine fest montierte Kanone haben die sich nicht um 360° drehen kann, wie bei den drei zuvor genannten Panzern. Zwar kann man gut Schaden austeilen, doch muss man den Gegner wirklich mit der Vorderseite ansehen, um schießen zu können. Wenn man einen Gegner zu weit leaden muss, dann stößt der Jagdpanzer an seine Grenzen, muss die Ketten bewegen und somit wird die Genauigkeit zurückgesetzt. Wieder ein paar Sekunden, die man ärgerlicherweise warten muss. Der Jagdpanzer hat vergleichsweise wenig Munition geladen, so kommen die, die gerne Spammen mit dem Jagdpanzer schnell an ihre Grenzen. Ein Panzer ohne Munition bringt dem Team nicht viel, also sollte man nur feuern, bei denen man sich auch sicher ist. Panzerung und Trefferpunkte lassen überdies zu wünschen übrig.

Zusammengefasst:

Vorteile:

  • Hoher Schadensoutput
  • Hohe Chance für Penetration
  • Hohe Chance Module zu beschädigen
  • Sehr gute Tarnwerte

Nachteile:

  • Langsamer Spielstil
  • Wenig Trefferpunkte
  • Keine Rotation in der primären Waffe
  • Wenig Munition.

Der Adler: Selbstfahrlafette

Was bekommt man, wenn man eine riesige Kan

one auf ein kleines Fahrgestell schraubt? Richtig: Jede Menge Wumms. Die Selbstfahrlafette ist die Artillerie in World of Tanks und hat eine große Rolle: Panzer aus großer Distanz in Schrott verwandeln. Sie kann die gesamte Karte betrachten und bei den meisten Karten mehr als die Hälfte abdecken. Die Selbstfahrlafette profitiert am meisten vom Scouting der leichten Panzer, da sie selbst sehr langsam ist, kaum Trefferpunkte hat, schlecht auf kurze Distanz zielen kann und nasse Telefonbücher als Panzerung verwendet.

Doch das alles wird durch die Vorteile der Selbstfahrlafette wett gemacht: Sie teilt unglaublichen Schaden gegen jeden Panzertypen aus und ein guter Treffer mit einer Granate kann leichte Panzer, Jagdpanzer und andere Lafetten mit einem Schuss zerstören. Mittlere und schwere Panzer werden schwer beschädigt, die Besatzung stirbt und Module werden untauglich gemacht. Auch kann die Artillerie mit Treffern oder Fast-Treffern die Besatzung betäuben, was eine Verlangsamung verursacht. Jedoch muss man, wie beim Jagdpanzer, aufpassen wie oft man schießt. Man hat nur wenig Munition und es kann leicht passieren, dass man seine gesamte Munition verbraucht hat. Allerdings lädt manche Artillerie eine halbe Minute nach, also sollte man seine Schüsse so oder so gut zielen. Der psychologische Effekt darf nicht unterschätzt werden. Wenn eine Artillerie einen in das Visier nimmt ist es ein mulmiges Gefühl. Man kann sich nicht wehren, und wird, zumindest als mittlerer oder schwerer Panzer, Treffer für Treffer weiter aus dem Spiel geworfen. Auch wenn es einen selbst nicht trifft – stirbt der Teammate nebenan an einer Artillerie, dann nimmt man die Beine in die Hand. Die Artillerie kann im Handumdrehen feste Verschanzungen auflösen.

 

Zusammengefasst:

Vorteile:

  • Extrem hoher Schaden
  • Extreme Range
  • Extrem gute Penetration
  • Kann die Besatzung benommen machen.

Nachteile:

  • Langsamer Spielstil
  • Wenig Trefferpunkte
  • Keine Rotation in der Waffe
  • Wenig Munition.
  • Langes Nachladen

 

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Vielen dank an http://wiki.wargaming.net/en/World_of_Tanks für die Freigabe der Bilder!

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